Wenn Du auf Deinen Reisen tiefer in die Kulturen Südostasiens eintauchen möchtest, empfehle ich Dir Stopps bei meinen persönlichen Favoriten. Dazu gehören Orte, die man einfach gesehen haben muss, die schönsten und repräsentativsten Bauwerke der jeweiligen Kulturen, wunderschöne Landschaften und Orte mit einer langen Geschichte und viel asiatischem Lebensgefühl. Zwei davon stehen auch noch auf meiner To-Do-Liste für die nächsten Jahre*.

Hier werde ich meine Top 15 nur kurz vorstellen, genauere Beschreibungen gibt es später in einzelnen Blogposts.

 

Gigantische Tempelanlagen:

Khmer Tempelanlage von Angkor / Kambodscha

Khmer Tempel von Angkor / Kambodscha
Khmer Tempel von Angkor / Kambodscha

Schon seit meiner Kindheit haben mich die Mega-Bauwerke vergangener Kulturen fasziniert. Nach den ägyptischen Pyramiden und den Maya-Tempeln in Mexiko standen die Tempel von Angkor lange auf meiner Wunschliste. Zuerst hatte ich 2001 eine Miniatur der Anlage im Königspalast von Bangkok gesehen. Nach zahlreichen Dokumentationen im Fernsehen über die Khmer-Monumente wusste ich: Da muss ich irgendwann hin!
Im Herbst 2011 war es soweit, auf unserer individuellen Rundreise durch Kambodscha verbrachten wir auch einige Tage in Siem Reap, um die nahegelegene Tempelstadt zu erkunden. Die Architektur widerspiegelt die Entwicklung der Stadt, die vom 10. bis 13. Jahrhundert zusammen mit gigantischen Bewässerungsanlagen erbaut wurde. Während ältere Tempel viele Reliefs von Apsaras (Tempeltänzerinnen) und hinduistischen Gottheiten zeigen, wurden in der später erbauten Hauptstadt Angkor Tom vor allem Buddha-Gesichter dargestellt, die den Übergang zum Theravada-Buddhismus demonstrieren sollten.
Obwohl die Haupttempel ziemlich überlaufen waren, haben wir auch viele sehr ruhige Teile der Anlage besucht und waren fasziniert von den vom Dschungel überwucherten Ruinen.

Ebene der Pagoden von Bagan / Myanmar

Ebene der Pagoden in Bagan / Myanmar
Ebene der Pagoden in Bagan / Myanmar

Mit Bagan erging es mir ähnlich wie mit Angkor Wat, ein Reisebericht im Fernsehen hatte mich „angefixt“, in der die Ebene der Pagoden per Ballonfahrt gezeigt wurde. Leider hatten wir 2012 dazu keine Gelegenheit, die Ballons waren bereits langfristig reserviert. Aber nach dem Aufstieg auf die höchsten Pagoden hatten wir einen wunderbaren Rundblick. Es war richtig märchenhaft, absolute Stille, flimmernde Hitze, auf einer Seite der Fluß Irrawaddy, auf der anderen die Berge am Horizont, dazwischen 2.000 Pagoden (von ehemals 6.000). Auch wenn wir keinen perfekten Foto-Sonnenuntergang erwischt haben, die Tage in Bagan waren einfach großartig!

Erotische Tempel von Khajuraho / Indien

Erotische Motive an den Tempeln von Khajuraho / Indien
Erotische Motive an den Tempeln von Khajuraho / Indien

Khajurahu im indischen Bundesstaat Madhya Pradesh liegt etwas abseits von größeren Städten und Straßen. Dadurch wurden die vom 10. – 12. Jahrhundert errichteten Tempel mit erotischen Darstellungen von den späteren Mogulherrschern „übersehen“ und blieben fast unversehrt erhalten. Der gute Zustand der Reliefs ist auch der Tatsache geschuldet, dass sich keine Industrie in der Umgebung befindet, die mit Abgasen und Abwässern schaden könnte. An den hinduistischen Bauwerken wurde das komplette damalige Leben dargestellt, von der Arbeit über Feldzüge bis eben auch zu erotischen Szenen. Vor 1000 Jahren war Sexualität noch kein Tabu in der Öffentlichkeit, die Reliefs zeigen sehr liebevollen Gesten und Gesichtszüge. Erst durch den Islam änderte sich das und wurde auch von den Hindus übernommen. Wenn man heute Inder an den Tempeln beobachtet, sieht man sehr verschiedene Reaktionen: einige trauen sich kaum hinzuschauen, andere kichern verschämt, wieder andere versuchen es ins Lächerliche zu ziehen. Eigentlich schade.

 

Besondere Städte:

Varanasi, die heiligste Stadt der Hindus am Ganges / Indien

Die heiligste Stadt der Hindhus Varanasi am Ganges / Indien
Die heiligste Stadt der Hindhus Varanasi am Ganges / Indien

Bei der Planung unserer Nordindienreise im Dezember 2013 haben wir lange nach einer Route gesucht, die über Varanasi (ehemals Benares), die heiligste Stadt der Hindus führt. Varanasi verkörpert für mich das typische Indien. Hier ist kaum etwas von kolonialem Einfluss sichtbar, obwohl die Stadt lange unter muslimischer und britischer Herrschaft stand. Der Ganges bestimmt das Leben, hierher kommt man zum Beten, zu rituellen Waschungen, zum Sterben und um verbrannt zu werden. Alle Herrscher des Landes haben sich am Ufer des Ganges einen Palast bauen lassen und pilgerten zu religiösen Festen hierher.
Touristen fahren üblicherweise in der Morgendämmerung mit Booten am Ufer entlang, um die Paläste, Verbrennungstätten und badende Hindus zu sehen. Jeden Abend wird eine prachtvolle Zeremonie mit Lichtern und Musik auf den Treppen (Ghats) abgehalten. Die Stadt ist keineswegs schön mit ihren schmalen Gassen voller Kuhfladen und Müll. Aber im Gegensatz zu moderneren Großstädten sieht man hier noch viel traditionelles Handwerk, bunte Märkte, auf denen nur Männer verkaufen, sowie zahlreiche Tempel verschiedener religiöser Strömungen. Nicht zuletzt ist Varanasi ein Ziel vieler Backpacker und Aussteiger.

Altstadt von Hanoi / Vietnam

Altstadt von Hanoi / Vietnam
Altstadt von Hanoi / Vietnam

Die Wirtschaft Asiens boomt, große Städte wandeln sich innerhalb weniger Jahre drastisch. Auch in Hanoi schießen in den Außenbezirken moderne Hochhäuser an mehrspurigen Straßen aus dem Boden. Die Altstadt von Hanoi blieb von dieser Entwicklung bislang verschont. Hier stehen noch die niedrigen alten Häuser an schmalen Gassen, deren Geschäfte nach Zünften gegliedert sind. Es gibt die Gasse der Silberschmiede, der Blumenverkäufer, der Laternenmacher, der Spielwarenläden usw. Viele der Häuser sind leider in einem schlechten Bauzustand, einige wurden bereits liebevoll restauriert. Unser kleines Hotel lag in einem solchen Haus, in der Umgebung gab es Cafés, Kunstgewerbeläden, Galerien, Restaurants. Wir sind mit einer Fahrradrikscha durch das Wirrwarr der Gassen gefahren worden, vorbei am traditionellen Leben: Frauen mit Körben am Tragholz, Familien, die auf Plastikhockern vor dem Haus gemeinsam essen, Garküchen, Mopeds… Was Du in Hanoi unbedingt probieren solltest, ist die berühmte Nudelsuppe Pho Bo mit frischen Kräutern und Rindfleisch.

Wūzhèn und weitere Wasserdörfer westlich von Shanghai / China

Wasserdorf Wuchsen westlich von Shanghai / China
Wasserdorf Wuzhen westlich von Shanghai / China

Einige kennen vielleicht die Szene aus dem James Bond Film, in der 007 in Shanghai aus einem modernen Hochhaus springt und plötzlich in einem historischen Wasserdorf landet. Das ist natürlich kompletter Blödsinn, die Wasserdörfer liegen etwa 100 km westlich der Metropole. Neben Sūzhōu, der berühmten Stadt der Gärten, und dem von Touristen überlaufenen Zhōuzhuāng, hat es uns auf unserer China-Reise 2008 in Wūzhèn am besten gefallen, wo ein ganzes Stadtviertel als Museumsdorf erhalten wurde. Die Stadt am Kaiserkanal wird von zahlreichen Nebenflüssen durchzogen, man verkehrt hier vorwiegend per Boot. Hier wird das Leben der vergangenen Jahrhunderte dargestellt.
Normalerweise empfehle ich in Asien nur ungern Hotels, weil sich ihr Zustand aufgrund des Klimas schnell verschlechtern kann. In Wūzhèn haben wir aber in einem wirklich gelungenem Beispiel gewohnt, wie man zeitgemäße Bequemlichkeiten in historische Bausubstanz integrieren kann, dem Tong An Hotel.

Hong Kong mit Blick vom Peak / China

Blick auf Hongkong vom Peak
Blick auf Hongkong vom Peak

Hongkong ist zweifellos eine Stadt der Superlative und hat bei unserem ersten Besuch einen gewissen Kulturschock ausgelöst. Bei unserem Zwischenstopp im Februar 1998 rasten wir mit dem Flugzeug noch auf die Wolkenkratzer im Zentrum zu, um dann sicher auf dem alten Flughafen zu landen. Damals war Hongkong noch britische Kolonie. Die Stadt hat irgendwie von allem zu viel: zu viele Menschen auf engem Raum, die Hochhäuser stehen zu eng beieinander, zu viele Einkaufsmöglichkeiten, zu starke Kontraste zwischen modern und traditionell, reich und arm. Es sind nur kurze Fahrten von den übervölkerten Business-Distrikten zu ruhigeren Orten wie der Insel Lantau oder der Fischersiedlung Aberdeen.
Bei jedem unserer Besuche in Hongkong haben wir den Peak besucht, den Hausberg der Stadt, zu dem eine Seilbahn führt. Von hier aus schaut man einerseits auf die moderne Skyline der Metropole mit Hafen, meist jedoch ohne die berühmten Dschunken zu entdecken. Auf der anderen Seite sieht man nur traumhafte Landschaft, Berge, Grün…
Ein besonderes Erlebnis war das Silvesterfeuerwerk, das wir 2009/2010 vom Peak aus erleben konnten.

 

Bezaubernde Landschaften:

Reistrassen auf Bali / Indonesien

Reisterrassen auf Bali / Indosesien
Reisterrassen auf Bali / Indosesien

Obwohl sich Bali – die Insel der Götter – in den letzten Jahren zum Mallorca der Australier entwickelt hat, gibt es im Landesinneren und abseits der Touristenorte immer noch viele recht ursprüngliche Gebiete. Natürlich fahren auch dort Touristen durch wie wir, aber das traditionelle Lebensgefüge der Balinesen scheint noch zu funktionieren. Neben den wunderschönen Reisterrassen, die man natürlich auch in anderen Gebirgsregionen Asiens in gleicher Schönheit findet, haben uns besonders die farbenfrohen Tempelfeste fasziniert. Fast jeden Tag gibt es irgendwo auf Bali etwas zu feiern. Festlich gekleidete Frauen tragen hoch aufgetürmte Opfergestecke aus Obst, Fleisch, Reis und Blüten zum Tempel (die Opfergaben dürfen anschließend gegessen werden), Männer spielen Gamelanmusik. Einfach nur schön.

Kalksteinfelsen in der Halong-Bucht / Vietnam

Kalkstenfelsen in der Halong-Bucht / Vietnam
Kalksteinfelsen in der Halong-Bucht / Vietnam

Auf unserer Vietnam-Rundreise Ende 2011 hatten wir einen Tag für die Halong-Bucht vorgesehen. Heute würde ich jedem empfehlen, für diese Region mehr Zeit einzuplanen. Die wunderschöne Bucht mit den grün bewachsenen Kalksteinfelsen wird von Touristen regelrecht überrannt. Wer nur Zeit für eine Halbtagstour mit dem Boot hat, fährt leider zusammen mit -zig anderen Booten die gleiche Strecke zu schwimmenden Dörfern und einer Tropfsteinhöhle. Eigentlich nicht schlecht, die Höhle ist farbig ausgeleuchtet, aber man wird schon mit sozialistischer Marschmusik und Anweisungen aus plärrenden Lautsprechern empfangen, bevor man sich in die lange Besucherschlange einreiht.
Die bessere Variante ist eine Minikreuzfahrt mit Übernachtung auf einem gut ausgestatteten Boot. Damit gleitet man durch ruhigere Gefilde und kann in der grandiosen Landschaft wirklich entspannen. Auch wer in anderen Regionen Asiens unterwegs ist, wird ähnliche Felsgebilde sehen, z.B. in der Provinz Krabi in Thailand oder am Li Fluss in Südchina.

Taroko-Schlucht in Taiwan

Taroko-Schlucht im Osten von Taiwan
Taroko-Schlucht im Osten von Taiwan

Sicher reist man nicht extra nach Taiwan, um die Taroko-Schlucht zu sehen (gesprochen: Tàilǔgé). Tiefe Schluchten gibt es in vielen Hochgebirgen. Aber wenn Du einmal in Taiwan bist, ist sie eine der landschaftlich schönsten Regionen der Insel neben dem Sonne-Mond-See und dem Alishan-Gebirge. Der Fluß Liwu hat in den Marmorfels ein tiefes Tal eingeschnitten, das an einigen Stellen von romantisch anmutenden Brücken, Pagoden und Pavillons gesäumt wird. Die Straße schlängelt sich dicht an steilen Felswänden entlang nach oben. Im Taroko-Nationalpark gibt es viele sehr schöne Wanderwege durch Nebenschluchten und zu Wasserfällen, die zum Teil auch englisch beschildert sind. Leider entstehen durch Taifune jedes Jahr Schäden an Straßen und Wegen, sodass nicht immer alle geöffnet sind. Falls Du einen längeren Stopp in der Schlucht planen solltest: für Übernachtungen gibt es nur eine Jugendherberge und ein Luxushotel, beides sollte rechtzeitig reserviert werden, die Restaurants und Geschäfte schließen schon früh am Abend.

 

Herrschaftliche Paläste:

Königspalast in Bangkok / Thailand

Königspalast in Bangkok / Thailand
Königspalast in Bangkok / Thailand

Auf unserer zweiten Thailandreise 2001 hatten wir auch einen Zwischenstopp in Bangkok gebucht. Auf dem Programm standen die gängigen Touristen-Touren durch die berühmtesten Tempel und Paläste der Stadt, eine Bootsfahrt in den Klongs (Kanäle) und eine Tagestour nach Ayutthaya, den Ruinen einer ehemaligen Hauptstadt. Mit Kindern waren damals auch Zoobesuch und Krokodilfarm obligatorisch.
Der Königspalast mit seinen prachtvollen, vergoldeten Tempeln, Chedis, bunten Wächterfiguren und zahlreichen Buddhas hat uns stark beeindruckt. Welch eine Pracht, besonders bei der ersten Reise in ein Land des Theravada-Buddhismus unbedingt zu empfehlen!
Beim Palastbesuch ist auf angemessenen Kleidung zu achten: lange Hosen oder Röcke, die Schultern müssen bedeckt sein. Ansonsten muss man Kleidung ausleihen, was die Wartezeit verlängert. Der thailändische König Bhumibol Adulyadej der Große (Rama IX.) ist unter der Bevölkerung sehr beliebt, sein Porträt und das seiner Gattin, Königin Sirikit, hängt in jeder Wohnung und in jedem Geschäft. Witze oder negative Worte über ihn werden nicht geduldet. Seit 1946 ist er im Amt und damit das längste amtierende Staatsoberhaupt der Welt.

Verbotene Stadt in Peking & die Große Mauer / China*

Chinesische Große Mauer in der Nähe von Peking
Chinesische Große Mauer in der Nähe von Peking

Die verbotene Stadt und die Große Mauer stehen noch auf meiner Wunschliste für zukünftige Reisen. Nach vielen Büchern und Filmen über die chinesische Geschichte, z.B. über den ersten Kaiser Qín Shǐ Huáng Dì, über Marco Polo und über den letzten Kaiser Pǔyí, möchte ich Peking und Umgebung unbedingt kennenlernen. In den Museen von Taipei und Shanghai habe ich bereits viele Kunstschätze der Verbotenen Stadt aus allen chinesischen Dynastien gesehen.  Die chinesischen Erfindungen und Kunstwerke, die global gesehen ihrer Zeit weit voraus waren, genießen meine größte Hochachtung.

Heritage Palasthotel „Deogarh Mahal“ in Deogarh / Indien

Heritage Hotel Deogarh Mahal, ein ehemaliger Maharadscha-Palast / Indien
Heritage Hotel Deogarh Mahal, ein ehemaliger Maharadscha-Palast / Indien

Hier kommt mein zweiter Verstoß gegen den Vorsatz, keine Hotels empfehlen zu wollen. Auf unserer Nordindien-Rundreise im Dezember 2013 haben wir eine Nacht im ehemaligen Maharadscha-Palast Deogarh Mahal verbracht. Wir bewohnten die Princess-Suite und konnten uns darin sehr gut vorstellen, wie man als Maharadscha-Familie hier residiert hat. Das Maharadscha-Paar, das den Palast als Heritage-Hotel umbauen ließ, lebt in einem zweiten Palast ganz in der Nähe. Zwei Häuser hätten sie ohne die abgeschaffte staatliche Apanage nicht mehr finanzieren können. Beide unterhielten sich abends mit ihren Gästen beim BBQ. Das Hotel hat ein sehr gutes Restaurant, Wellnessmöglichkeiten und verkauft hochwertige und geschmackvolle Souvenirs aus der Region. Ein Spaziergang durch die geschäftigen Gassen des Ortes Deogarh lohnt sich ebenfalls.

 

Ewige Ruhestätten:

Taj Mahal in Agra / Indien

Taj Mahal im Morgengrauen - Agra / Indien
Taj Mahal im Morgengrauen – Agra / Indien

Eigentlich ist das Taj Mahal ein zu touristisches Ziel. Nach Besuchen bei ähnlichen Bauwerken wie dem Humayun-Mausoleum in Delhi und dem Grab des Itimad-ud-Daula in Agra war mein Interesse gar nicht so groß, am Morgen früh aufzustehen, um das Taj Mahal bei wechselndem Licht zu sehen. Aber dann hat es mich einfach nur begeistert. Ich saß wie Lady Di auf einer Bank und betrachtete die Vollkommenheit des Bauwerks. Das Aussehen wandelte sich wirklich, eine Stunde später bei Sonnenschein wirkte es ganz anders als bei Sonnenaufgang.
Großmogul Shah Jahan hat das Mausoleum für seine geliebte Frau Mumtaz Mahal bauen lassen, die 1631 gestorben war. Eigentlich wollte er für sich ein ähnliches Bauwerk aus schwarzem Stein auf der anderen Seite des Flusses bauen lassen, aber dazu ist es nicht mehr gekommen, da er durch seinen Sohn entmachtet wurde. Er liegt nun neben seiner Frau im Taj Mahal.

Terrakotta-Armee des Qín Shǐ Huáng Dì bei Xian / China*

Terrakotta-Soldat aus dem Grabmahl des Kaisers Qín Shǐ Huáng Dì bei Xian / China
Terrakotta-Soldat aus dem Grabmahl des Kaisers Qín Shǐ Huáng Dì bei Xian / China

Auch das Mausoleum des „Gott-Kaisers“ Qín Shǐ Huáng Dì (259–210 v.u.Z.) steht noch auf meiner Wunschliste. Er hat sieben befeindete Stämme kriegerisch vereint und wurde damit zum ersten Kaiser. Qín Shǐ Huáng Dì ist sein Titel und bedeutet „Erster erhabener Gottkaiser von Qin“. Auf das Reich Qín ist auch das heutige Wort China zurückzuführen. Der Kaiser hat sich bei Xian schon zu Lebzeiten ein riesiges Grabmal bauen lassen, das von einer sogenannten Terrakotta-Armee beschützt wird. Lebensgroße Krieger wurden aus Ton geformt, jeder mit individuellen Gesichtszügen, und zusammen mit Pferden und Wagen um das Grabmal postiert. In einer Wanderausstellung konnte ich in Hamburg bereits einige der Figuren besichtigen.

 

 

Das waren sie, meine Empfehlungen für Dich, wenn Asien oder auch nur bestimmte Regionen für Dich noch Neuland sind. Solltest Du bereits einige Länder bereist haben, ergänze gern Deine Lieblingsziele im Kommentarfeld.

 

Schönes Fernweh wünscht Dir

Beate